30 Tage Rückgaberecht
Versand noch heute bei Bestellung bis 15:00 Uhr***

 

Tintenstrahl- und Laserdrucker im Vergleich

Tintenstrahldrucker

Auf unseren privaten Schreibtischen findet man meistens den Tintenstrahldrucker. Er ist klein, leicht, einfach zu bedienen und druckt uns zuverlässig Kochrezepte und Familienfotos aus. Tintentropfen, die mittels eines Druckkopfs auf die Oberfläche des Papiers aufgetragen werden, erzeugen diese Druckbilder. Die Tintenpatronen in den Farben Schwarz, Cyan, Magenta, Gelb sitzen auf einem Schlitten, der über das Blatt fährt und an den richtigen Stellen druckt.

Je nach Hersteller unterscheidet man zwei Verfahren:

  • „Bubble-Jet“ Verfahren

Die Tinte wird durch ein Heizelement vor der Austrittsdüse kurzzeitig aufgekocht, was elektrische Spannung erzeugt. Eine Gasblase entsteht, welche die Tinte letztendlich unter Druck auf das Papier schießt. Der Verschleiß von Druckköpfen ist bei diesem Verfahren sehr hoch, weshalb Tintenpatronen für „Bubble-Jet“-Drucker meistens einen integrierten Druckkopf haben.

  • „Piezo“ Verfahren

Hier kommen sogenannte „Piezo“-Kristalle zum Einsatz, die unter elektrischer Spannung dafür sorgen, dass sich das Volumen der Tinte verkleinert. So kann sie durch eine feine Drüse gepresst werden. Bei diesen Modellen werden die Druckköpfe weniger beansprucht und sind daher fest eingebaut.

 

Laserdrucker

Der beste Freund eines jeden Praktikanten: riesige Laserdrucker in großen Unternehmen, aus denen ein Papier nach dem anderen schießt. Zwar gibt es die Druckmonster mittlerweile auch in kleineren Größen zu erschwinglichen Preisen - im Vergleich zu dem Tintenstrahldrucker sind die meisten  Geräte jedoch deutlich schwerer und sperriger.

Der gewünschte Druck wird zunächst, durch einen Laserstrahl und einen Spiegel, als Abbild auf eine negativ geladene Trommel gebracht. Durch die Bestrahlung wurde die Negativladung der bestrahlten Stellen neutralisiert und der Toner kann haften bleiben. Der Toner selbst ist ein feines Pulver, das sowohl Farbpigmente als auch Harz enthält und negativ geladen ist. Abschließend läuft das Papier über die Bildtrommel und der Toner wird darauf fixiert.

Laser vs. Tintenstrahl

So viel zu der Funktionsweise. Doch wo liegen die Vor- und Nachteile für euch als Verbraucher? Legt vor dem Kauf genau fest wofür ihr den Drucker benötigt. Folgende Faktoren können euch bei einer Entscheidung helfen.

Wie bereits angedeutet setzen große Unternehmen hauptsächlich auf Laserdrucker. Ursprünglich wurden die nämlich dafür entwickelt, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu drucken. Das Papiereinzugsvermögen liegt bei durchschnittlich bis zu 250 Blatt und viele Modelle haben zusätzlich einen zweiten/mehrere Vorratseinzüge. Auch in Sachen Geschwindigkeit und Druckkosten liegt der Laserdrucker vorne. Eine Tonerkartusche reicht teilweise für bis zu 45.000 Seiten, wohingegen die Tintenpatronen eines Tintenstrahldruckers nur bis zu ca. 1.000 Seiten schaffen. Will man also hauptsächlich tief schwarze Texte in großer Menge drucken, bietet sich der Laserdrucker an.

Investiert man in einen Farb-Laserdrucker muss man jedoch zusätzlich mit hohen Kosten für Farbdrucke rechnen. Auch in anderen Kategorien schneidet er nicht so gut ab. So ist die Fotoqualität deutlich schlechter als bei dem Tintenstrahldrucker, der Farben gleichmäßiger mischen kann und in Verbindung mit spezieller Foto-Tinte mehr Farbtonvielfalt und bessere Konturen liefert. Zusätzlich ist es möglich nicht nur auf Papier zu drucken, sondern sogar auf Baumwolle, CDs oder anderen strukturierten Materialien. Eine Option, die bei einem Laserdrucker durch die Hitzeentwicklung entfällt. Sucht ihr also einen Drucker für viel Fotomaterial oder Mediendruck, dann sollte eure Wahl auf den Tintenstrahldrucker fallen.