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Was ist eigentlich... Teil 2: Trommel

Das eigentliche Herz eines jeden Druckers: die Bildtrommel. Sie sorgt dafür, dass das Tonerpulver auf das Papier übertragen wird. Wie das funktioniert und was die Besonderheiten der Trommeleinheiten sind erfahrt ihr hier.

Um die Bildtrommel überhaupt nutzen zu können, müsst ihr zunächst eine passende Tonerkartusche einsetzen. Startet ihr dann einen Druckvorgang, wird die Trommel automatisch statisch aufgeladen und daraufhin von einem Laserstrahl an bestimmten Stellen wieder entladen. An diesen Stellen bleibt später der selbst geladene Toner haften, während Toner und Trommel sich an den nicht entladenen Stellen abstoßen. Daraufhin wird das Papier an der Trommel entlanggeführt und das Tonerpulver wird übertragen und durch Hitzeentwicklung fixiert.

Die Bildtrommel ist mit einer empfindlichen dünnen Schicht überzogen, die nicht nur sehr druckempfindlich, sondern auch lichtempfindlich ist. Setzt man sie zu lange dem Licht aus geht sie kaputt. Daher sollte man sie nie offen in einem beleuchteten Raum liegen lassen und Berührungen vermeiden, da selbst kleine Kratzer und Fingerabdrücke sich auf dem Druck bemerkbar machen können. Ebenso wichtig ist hochwertiges Papier,  da minderwertiges Papier die Trommel „verkleben“ kann, was Streifen auf den Ausdrucken zur Folge haben kann.

Viele Druckermodelle überwachen automatisch die Qualität der Trommeleinheit, um die Druckqualität zu gewährleisten. Meist muss sie nach Seitenleistung von ungefähr 4 Tonerkartuschen ebenfalls ausgetauscht werden, da sich sonst die Konturen verschlechtern und die Ergebnisse fleckig und verschwommen sind. Es gibt jedoch auch Trommeln, die ein ganzes Drucker-Leben lang halten. Da es sich bei der Trommel nicht um ein Verbrauchsprodukt, sondern ein Ersatzteil handelt, ist der Austausch vergleichsweise teuer.

Bei vielen Druckern ist die Bildtrommel bereits in der Tonerkartusche integriert und wird daher bei jedem Kartuschenaustausch automatisch ersetzt.