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Was ist eigentlich... Teil I: Toner

Wie ein Laserdrucker funktioniert, haben wir bereits in einem vorherigen Blogeintrag geklärt. Unverzichtbare Komponente: der Toner. Doch was genau steckt hinter diesem Begriff, welche Tonerarten gibt es und welche Eigenschaften hat das Tonerpulver.

Zunächst muss gesagt werden, dass der Begriff 'Toner' umgangssprachlich für die komplette Einheit gebraucht wird. Der Toner ist jedoch lediglich die Farbe – Tonerkartuschen oder Tonerkassetten bezeichnen den Behälter.

Die 'Farbe' in den Tonerkartuschen ist keine Flüssigkeit im klassischen Sinn. Vielmehr handelt es sich um feines Pulver, das durch seine Zusammensetzung aus vielen kleinen Teilchen an eine Flüssigkeit erinnert und sich auch so verhält. Das Pulver enthält Farbpigmente, Harz oder Wachs, die die Farbe auf dem Papier fixieren und Metalloxide, die für die elektrostatischen Ladungsvorgänge nötig sind.  Im Umgang mit dem Tonerpulver ist Vorsicht geboten. Mehr zu Gesundheitsgefahren und Tipps zur Reinigung bei einem Tonerunfall findet ihr unter diesem Blogeintrag: (LINK)

Man unterscheidet zwei verschiedenen Tonerarten. Dabei ist die Funktionsweise im Druckvorgang jedoch dieselbe: durch statische Ladung bleibt das Pulver an der Belichtungswalze haften. Eine Heizwalze fixiert das Pulver auf dem Papier.

Einkomponenten-Toner

Durch eine chemische Zusammensetzung, dem Entwickler, ist dieser Toner selbst magnetisch und kann so auf die sogenannte Entwicklerwalze (Belichtungswalze) aufgetragen werden. Der Einkomponenten-Toner ist ein Allrounder und pflegeleicht in der Wartung. Der Verbrauch an reinem Toner ist im Vergleich jedoch höher.

Zweikomponenten-Toner

In diesem Fall sind das eigentliche Tonerpulver, das die Farbpigmente enthält und der Entwickler (meist Eisen- oder andere Metallpartikel) getrennt. Der Entwickler dient hier nur dem Transport des Pulvers auf die Belichtungswalze und wird selbst nicht mit auf das Papier übertragen. Er wird wieder abgestreift und wird, je nach Druckerart, direkt zur Kartusche zurücktransportiert oder in einem Resttoner-Behälter aufgefangen. Die Zweikomponenten-Toner sind zwar günstiger, der Geräteaufbau jedoch aufwändiger, weshalb man diese Tonerart eher in großen Druckanlagen und Kopiermaschinen findet.

 

Im Falle des Flüssigtoners bilden Farbpartikel und Transferflüssigkeit ein Gemisch, in dem sich die verschiedenen Komponenten nicht chemisch miteinander verbinden. Die Belichtungstrommel taucht in die Transferflüssigkeit ein und nimmt den Toner dabei auf. Vorteil des Flüssigtoners ist eine höhere Auflösung und Kantenschärfe.